Wie alles begann …

… das liest sich heute sicher auf einigen Blogs von unabhängigen Stampin´Up!- DemonstratorInnen. Im SU! -Forum kam die Idee auf, heute auf unseren Blogs unsere persönliche Geschichte zu veröffentlichen, wie es dazu kam, dass wir Stampin’ Up! Demos geworden sind. UND? Interessiert sie dich? Meine ganz persönliche SU!-Geschichte? Dann hol dir eine Tasse Tee und los geht’s!

Alle, die mich schon länger kennen wissen, Papier Ton, Peddigrohr, Perlen, einfach ALLES was sich irgendwie eignet zum Gestalten, Kreativ sein und zum sich Austoben, war/ist vor mir nicht sicher (okay, Stricknadeln ausgenommen!!!). Ich erinnere mich noch sehr gut an ein Weihnachtsfest, an denen ich von meinen Eltern einfach nur verschiedenste Papiersorten (Wellpappe, Glanzfolie, Transferpapier) geschenkt bekam. (Das Papier gefiel mir so, dass es zig Übersiedlungen mitmachte und auch heute noch in meinem Keller darauf wartet, von der Kategorie: „zum Streicheln geeignetes Papier“, in die Kategorie „zur Verarbeitung freigegebenes Papier“, verschoben wird.). Ich hatte aber auch Glück mit meinen Eltern! Im Büro meines Vaters war ich glücklich, wenn ich Büroklammern, Tixo, buntes Papier und einen niegelnagen Bleistift bekam. Diese  eine Schublade im „Archiv“, mit all diesen wunderschönen Dingen, war immer verführerisch!. Da machte es mir nichts aus, wenn ich mittags eines Stunde aufs Heimfahren warten musste – ich hatte zu tun! Elendslange Ketten aus Büroklammern bauen,machen, Collagen machen und einfach nur den Kanzleistempel überall „draufhauen“ – Leider gibt es kein Foto von meinen ersten Stempelbildern („,)! Auch Mama´s Liebe zu Papier durften wir erfolgreich ausnutzen. Viele Besuche im Schreibwarenladen endete mit einem Radiergummi, einem besonders schön glitzernden Bleistift oder einem kleinen Notitzbuch für uns Kinder. Ich hatte also eine schöne Kindheit („,)!

Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin durften wir uns kreativ wirklich austoben – Papier und Buchbinden waren aber meine absoluten Lieblingsfächer und die ersten Stanzen und Stempelchen zogen bei mir ein. Eines Tages schnappte ich mir dann Tages meine Mama und ihr Auto, und wir fuhren nach Freiburg auf die Creativa. Warum und wieso (und warum damals noch ohne meinen  Kreativcoach???) weiß ich nicht mehr. Aber von dort an, unternahmen wir 3 immer wieder solche „Kreativausflüge“. Ich übernahm die Gestaltung der Geburtstags- und Weihnachtspost für die Klienten meines Vaters und war eigentlich ganz zufrieden mit dem was ich in den Bastelläden rund um Innsbruck bekam.

Im Jänner 2012 entband dann eine ganz liebe Freundin. Da sie meine Begeisterung für schönes Papier und tolle selbstgemachte Karten teilt, war mein Ehrgeiz für einer besonders tollen Glückwunschkarte geweckt.  Also zog ich das Internet zu Rate und alle, absolut ALLE Ideen, die mir gefielen, waren auf Seiten, die irgendwie mit Stampin´Up! in Verbindung standen. Für mich absolutes Neuland und der Frust war groß, als ich erkannte, dass es diese Firma in Österreich nicht gab! Glück, dass ich in Grenznähe zu Deutschland wohne und so fand ich schließlich eine nette Dame, meine Bastelbiene., meine Stampin´Up!-Demonstratorin!

Nach einem Schnuppernachmittag, der meine Neugierde zum Thema SU! nur noch mehr anschürte,  folgte ein erster, zweiter, … Kreativnachmittag mit Freundinnen bei ihr. Uns allen ging es gleich: Allein Sabines Bastelzimmer verzauberte uns ja schon, aber die Produkte von SU! überzeugten uns völlig! Papier das auf die Stempelfarben abgestimmt ist, die dazu passenden Schleifchen, Knöpfe und so tolle Dinge wie Brads (Damals hießen die Dinger bei mir noch “ Ja die Dinger, mit denen man de Zeiger auf der Pappuhr montiert, weißt eh, oder? , Also die, die mit den 2 Dingern, die man so auseinanderbiegen kann …!“) – NATÜRLICH AUCH FARBLICH PASSEND! Und dann die Stanzen! NATÜRLICH PASSEND zu den Stempeln, die einfach nur wunderschön waren, super in der Hand lagen und mit nur wenig Druck ein superschönes Stempelergebnis am Papier hinterließen. Ich hätte so gerne einfach jede Schublade in Sabines Zimmer geöffnet und gestöbert. Kennt ihr das?  Aber auch die Arbeit von Sabine faszinierte mich und immer mehr fand ich es schade, dass es für mich diese Möglichkeit des Demo-Daseins nicht gab. Denn Österreich zählte damals noch nicht zu den Märkten von SU!. Das wäre ja die beste Lösung für mich, diese neue Leidenschaft zu finanzieren. Ich hab mir sogar überlegt, ein Postfach in Deutschland zu mieten („,) um als Demo in Deutschland anfangen zu können – ging aber leider nicht!

Also schrieb ich frech und unverfroren im  März 2012 eine Mail an Axel Krämer, den Geschäftsführer in Europa und fragte, ob er denn nicht auch der Meinung sei, dass Österreich ein idealer Markt für SU! wäre. Schließlich seien die Stempelsets eh schon deutsch, in der EU seine wir ja auch … (*hihi*)! Bald darauf telefonierten wir miteinander – meine Güte, ich hatte da vielleicht weiche Knie!-  und er versicherte mir, dass auch er die Idee einer Erweiterung auf den österreichischen Markt toll fände, die Entscheidung darüber aber von Amerika aus getroffen werde. Er würde mich aber gerne in eine Liste von Interessierten aufnehmen. Schneller als erwartet erhielt ich am 4. Juli  eine Mail mit der Info, dass Österreich am 8.Oktober Teil der Stampin´Up! – Familie wird und ich Demonstratorin werden könnte.

„JEAAAAH“ und im nächsten Moment:  „Vielleicht doch lieber nicht!?“ „Was bedeutete das jetzt konkret? Welche Pflichten gehe ich damit ein?“ Nach einigen schlaflosen Nächten, unzähligen Telefonaten und einem ausgedehnten Infospaziergang mit meiner SU-Demo, dem Zerpflücken des Vertrags mit einem Steuerexperten und dem motivierenden Kommentar meines Mannes: „Probier´s doch einfach! Wenn es nicht´s wird, hast halt ein paar Stempel mehr, aber ich denk´, das wird dich nicht stören.“, stand mein Entschluss fest. Im Spätsommer ging mein WERKSTICKL an den Start, und am 8.Oktober saß ich frühmorgens mit Herzklopfen am PC und meldete mich als „unabhängige Demonstratorin“ bei Stampin´Up! an.

Seitdem sind fast 2 Jahre vergangen, meine Stempelsammlung ist „etwas“ (*höhöm* – also vielleicht auch etwas mehr)gewachsen, ich habe unheimlich nette Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen, kann mich wie ein Kind, das gleich die Tür zum Christbaum öffnen darf,  über einen neuen Katalog freuen und bin unter die „Weltenbummler“ gegangen. Wien, Salzburg,  Essen, Röthis, Matrei i.O.,  und im Herbst steht Brüssel an – meine erste Stampin´Up! – Großveranstaltung! Ich freu mich tagtäglich über kreative Inputs, über das Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft und das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel:

Zu lieben was wir tun, zu teilen was wir lieben, und somit anderen zu helfen, durch eigene Kreativität Erfolge zu erzielen… 

Und ich freue mich sehr, dass ich sogar einige treue Kunden habe, die MICH und meine Arbeit, sowie die Produkte so schätzen, dass ich mir mein Hobby finanzieren kann. Die hohe Qualität, die Stampin´Up! in seine Produkte legt, möchte ich auch in meiner Arbeit weitergeben und finde es darum auch sehr wichtig, dass zwischen den einzelnen DemonstratorInnen ein faires Arbeiten möglich ist. Auch wenn jede/r selber ihres/seines Glückes Schmied ist, gilt es für mich, z.B. durch faire Preise ohne Rabattschlachten, für ein gutes und gesundes Klima untereinander zu sorgen, indem sich jeder wohfühlt und jede/r  noch so kleine Demo Platz für ihr/sein Geschäft hat.

DANKE an alle, die ihr mich seither begleiten, mich mit lieben Blogkommentaren erfreuen,  die mich „finanzieren“ und vor allem an meine Familie, die mir  immer wieder den Rücken stärkt und mich und mein zeitweiliges Kreativchaos aushält. Ich danke auch meinen Kindern, die meine Leidenschaft weiterleben

TABEA

Danke auch an meine Downline, also quasi meine „Stempeltochter“, Carmen. Mit ihr macht das Ganze gleich noch mehr Spaß und ich freu mich, dass wir gemeinsam am 19.Juni unsere 1. Katalog-Party auf die Füße stellen werden.OPen House 2014_ohne anmeldung-001

Vielleicht hast auch du Lust, dich zu informieren, diese tollen Produkte auch einmal in die Hand zu nehmen, etwas damit zu gestalten, in den neuen Katalog zu schnuppern… Carmen und ich freuen uns auf deine Anmeldung!

Und wenn du jetzt Lust bekommen hast, ganz spontan, oder auch nach reiflicher Überlegung, das Werkstickl -Team zu ergänzen, dann kannst du HIER  mehr Infos einholen und/oder dich auch online anmelden! Und HIER steht mehr zum aktuellen Einsteigerangebot! Ich würd mich sehr über Teamzuwachs freuen und stehe gern deinen Fragen Rede und Antwort.

 

Sei lieb gegrüßt, genieß den Sonntag und einen wunderschönen Juni uns allen!

Beate

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5 Gedanken zu “Wie alles begann …

  1. Sehr gut geschrieben! Spannend und unterhaltsam!
    Ja und beim Stichwort „Archiv“, kamen bei mir auch so einige Bilder in Erinnerung – jaja, da war’s dann wirklich nicht schlimm, dass ich, wäre ich mit dem Bus gefahren, schon seit langem daheim hätte sein können!
    Ich wünsch Dir weitherin ein frohes und glückliches Schaffen!
    007002, Lisa

  2. Das ist ja eine super Geschichte, das bist richtig Du, mit jeder Faser dabei. Freu mi für Dich, dass es Dir gelungen ist einen Traum zu verwirklichen und dass Deine Familie so hinter Dir steht.
    Genieße auch Stampin´ up und freue mich schon auf den nächsten Workshop 🙂
    Ein weiterhin so erfolgreiches und kreatives Arbeiten und noch einen schönen Sonntag!!!
    Alles Liebe Gudi

  3. Liebe Stempel“mama“! Es war sehr schön, interessant und vor allem amüsant, deine Geschichte zu lesen! Ich konnte mir dich richtig bildlich vorstellen! Auch ich freue mich schon auf unseren gemeinsamen Tag und natürlich die Bastelnachmittag bzw. -abende (-nächte?) 😉 mti dir!

    Es isch echt total fein mit dir und i han di echt geara!

    DANKE für deine vielen Tipps, Tricks und stetigen Hilfen!
    GLG Carmen

Lob und Tadel, Freud und Leid - nett formuliert das wäre gscheit!

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